Mark Wilson
Code Matrix
Werke 1984 - 2012

Eröffnung: Samstag, den 25. Februar, 14 - 17 Uhr
Der Künstler ist bei der Eröffnung anwesend.
Ausstellung: 29. Februar - 21. April 2012
Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog.

Eröffnung: Samstag, den 25. Februar, 14 - 17 Uhr
Der Künstler ist bei der Eröffnung anwesend.
Ausstellung: 29. Februar - 21. April 2012
Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog.
Letzte Ausstellung in der Volksgartenstraße, wir ziehen um.
[DAM] Cologne präsentiert die erste Einzelausstellung von Mark Wilson in Deutschland, die eine Übersicht über die letzten 30 Jahre seines Schaffens gibt. Ausgehend von seinen frühen farbigen Plotterzeichnungen aus den 80er Jahren bis hin zu den aktuellen großformatigen C-Prints wird Wilsons künstlerische Entwicklung anhand der zunehmenden Komplexität der Werke nachvollziehbar. Seinem Stil aus feinen, geometrischen Elementen, die zu farbigen Strukturen mit einer starken technologischen Formsprache kombiniert werden, ist er dabei stets treu geblieben.
Nach seinem Kunststudium wendete er sich in den 70er Jahren der abstrakten, geometrischen Malerei zu und gestaltete auch unter dem Einfluss der Pop-Art großformatige Gemälde in kräftigen Farben, die an technische Zeichnungen und Schaltkreise erinnern. Mit Aufkommen des PCs erlernte er das Programmieren und arbeitet seitdem ausschließlich mit Algorithmen und selbstgeschriebener Software. Waren seine Arbeiten bis zur Jahrtausendwende noch stark an Räumlichkeit, Umrissen und deren Aufbrechen orientiert, konzentriert sich Wilson in den letzten 10 Jahren vorrangig auf die Gestaltung von Flächen, die mit zahlreichen übereinandergelagerten Schichtungen der Elemente eine Tiefe erreichen, die beim Betrachten immer neue, filigrane Strukturen entdecken lassen.
'Die in kräftigen Farben ausgeführten Kreise, Quadrate und zusammen oder auseinander laufenden Linien kreieren einen überraschend subtilen Effekt, das Produkt einer lebenslangen Erfahrung im Umgang mit Technologie, um sofort wiedererkennbare Kunst zu erschaffen, die für ihre Zeit steht.'
Douglas Dodds, Senior Curator, Victoria & Albert Museum, London (Zitat aus dem Ausstellungskatalog)
Mark Wilson wurde 1943 in Oregon geboren. Er besuchte das Pomona College und die Yale School of Art, wo er u. a. Malerei bei Jack Tworkov and Al Held studierte. Er lebt in West Cornwall, Connecticut.
In seinen Arbeiten beschäftigt er sich seit den 70er Jahren mit geometrischen und technologischen Bildwelten. 1980 erwarb er seinen ersten Computer und erlernte das Programmieren. Seine computergenerierten Werke wurden international ausgestellt. Er war an verschiedenen Gruppenausstellungen zur Computerkunst beteilig u.a. an sieben Kunstausstellungen der Siggraph, “Computers and Art” in der IBM Galerie in New York, “ArtWare” im Rahmen der Cebit in Hannover. Das Victoria & Albert Museum stellte 2010 seine Werke im Rahmen der Ausstellung “Digital Pioneers” aus.
1982 erhielt Wilson ein Stipendium der Nationalen Stiftung für die Künste in den USA. Die Ars Electronica ehrte ihn 1992 mit einer Auszeichnung in der Sektion Computergrafik. Wilsons Arbeiten befinden sich in zahlreichen institutionellen und privaten Sammlungen, unter ihnen IBM, Apple Computer, UniSys Computer, United Technologies, Mobil Oil, Prudential Insurance, Block Museum, Virginia Museum of Fine Art, Victoria & Albert Museum, Museu de Arte Contemporanea, Sao Paolo, Philip Johnson and Ivan Karp.
Nicole Nickel
Konstrukt


Eröffnung: Samstag, 12. November, 14-17 Uhr
Die Künstlerin ist zur Eröffnung anwesend.
Ausstellung: 16. November 2011 – 11. Februar 2012 (verlängert)
Weihnachtsferien: 20. Dezember 2011 – 7. Januar 2012
[DAM]Cologne präsentiert die erste Einzelausstellung von Nicole Nickel in einer Kölner Galerie. Nicole Nickel (*1968, Freudenstadt) zeigt neue Arbeiten, die Fragmente von Außen- und Innenräumen zu dreidimensionalen Objekten und Collagen zusammenfügen. Seit dem Abschluss ihres Malereistudium beschäftigt sie sich intensiv mit Perspektive und Räumlichkeit. Sie kombiniert handgefertige Flächen aus Holz, Folien und Lacken mit am Computer erstellten Strukturen zu Illusionen erbauter Architektur, die den Betrachter durch ein raffiniertes Spiel mit Perspektiven und eine ausgeprägte Farbigkeit in ihren Bann ziehen. Ihre Farb- und Formkompositionen haben einen konkreten Inhalt: den von Menschen konstruierten Raum. Waren ihre bisherigen Architektursegmente zweidimensional als Bilder ausgeführt, geht Nicole Nickel nun auch den letzten konsequenten Schritt, indem sie die Arbeiten als Raumobjekte aus mehreren Schichten zusammensetzt.
Ist da eine Treppe? - Dr. Cosima Lutz
Die Welt ist bei Nicole Nickel ganz und gar nicht aus den Fugen, sie ist im Gegenteil so was von da. Sie fügt sich, wenn auch scheinbar widersinnig, und ist verwandelt: in etwas, das Chaos ist und Ordnung, digital und analog, real und erträumt. Sie versieht den Raum mit neuen Pointen: eine Treppe an der Wand? Könnte ich die Stufen etwa hinaufgehen, wenn ich klein genug dafür wäre? ...
Nickels kraftvoll fragile Architekturen verharren nie im Als-Ob, sie sind pure Abstraktion und halten doch an realen Strukturen fest. Das Digital-Analog-Schema wird durchlässig, aber niemand muss fürchten, im Raum verloren zu gehen. Einen Gegenstand „fremd zu machen und doch bekannt und anziehend“, schreibt Novalis, „das ist die romantische Poetik“.
Nicole Nickel studierte Malerie bei Prof. Friedemann Hahn, dessen Meisterschülerin sie 1996 wurde. Neben diversen Galerieausstellungen nahm sie u. a. an Ausstellungen in der Kunsthalle Mannheim, im Haus der Kulturen der Welt in Berlin teil. 2007-08 hatte sie einen Lehrauftrag an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Nicole Nickel lebt und arbeitet in Berlin.

